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Sonderbefehl für die deutsche Bevölkerung der Stadt Salzbrunn

 

Sonderbefehl

für die deutsche Bevölkerung der Stadt Salzbrunn einschließlich Ortsteil Sandberg.

Laut Befehl der Polnischen Regierung wird befohlen:

  1. Am 14. Juli 1945 ab 6 bis 9 Uhr wird eine Umsiedlung der deutschen Bevölkerung stattfinden.
  2. Die deutsche Bevölkerung wird in das Gebiet westlich des Flusses Neisse umgesiedelt.
  3. Jeder Deutsche darf höchstens 20 kg Reisegepäck mitnehmen.
  4. Kein Transport (Wagen, Ochsen, Pferde, Kühe usw.) wird erlaubt.
  5. Das ganze lebendige und tote Inventar in unbeschädigten Zustande bleibt als Eigentum der Polnischen Regierung.
  6. Die Umsiedlungsfrist läuft am 14. Juli 10 Uhr ab.
  7. Nichtausführung des Befehls wird mit schärfsten Strafen verfolgt, einschließlich Waffengebrauch.
  8. Auch mit Waffengebrauch wird verhindert Sabotage u. Plünderung.
  9. Sammelplatz an der Straße Bhf. Bad Salzbrunn-Adelsbacher Weg in einer Marschkolonne 20 Meter vor der Ortschaft Adelsbach.
  10. Diejenigen Deutschen, die im Besitz von Nichtevakuierungsbescheinigungen sind, dürfen die Wohnung mit ihren Angehörigen in der Zeit von 5 bis 14 Uhr nicht verlassen.
  11. Alle Wohnungen in der Stadt müssen offen bleiben, die Wohnungs und Hausschlüssel müssen nach außen gesteckt werden.

Bad Salzbrunn, 14. Juli 1945, 6 Uhr

Abschnittkommandant
(-) Zinkowski, Oberleutnannt

 

Dieser Sonderbefehl betraf nicht nur den Ort Bad Salzbrunn; er wurde in zigtausenden deutschen Orten erlassen, mit stillschweigender Duldung der westlichen Alliierten.

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Der zweite dreißigjährige Krieg (Zweiter Teil)

 Emil Maier-Dorn: Alleinkriegsschuld – Unkenntnis oder Feigheit, S. 43

Der polnische Kriegsminister Tadeusz Kaprzycki am 18. Mai 1933 auf einer Generalstabsbesprechung in Paris:
„… Wir haben keine (Grenzbefestigungen), denn wir beabsichtigen, einen Bewegungskrieg zu führen und von Beginn der Operation an in Deutschland einzumarschieren.“

 

Helmut Sündermann: Mut zur Wahrheit, S. 31 sowie Rooster „Der Lügenkreis …“, S. 10

Der Ständige Unterstaatssekretär im britischen Auswärtigen Amt Lord
Robert G. Vansittart am 28. August 1933:
„Wir können es uns schwerlich leisten, Hitlerdeutschland aufblühen zu
lassen.“

 

Unabhängige Nachrichten, 3/1984, S. 4

„… Wenn Hitler Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“

 

‚Nation Europa‘: Ausgabe 1/1954, S. 46

„Jetzt haben wir Hitler zum Kriege gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann.“
(Lord Halifax in einer Rede am 3. September 1939)

 

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Tagesbefehl Nr. 47

http://www.cpgg.info/docs/tagesbefehl_47.htm

Der höhere Polizei- und SS-Führer
Der Befehlshaber der Ordnungspolizei

Dresden, den 22.3.45

Tagesbefehl Nr. 47

1. Luftangriff auf Dresden.
Um den wilden Gerüchten entgegentreten zu können, folgt nachstehender kurzer Auszug der Schlussaufstellung des Polizeipräsidenten von Dresden über die vier Angriffe am 13., 14., 15.2.1945 auf Dresden.

1. Angriff am 13.2.45 v. 22.09 – 22.35 etwa 3000 Spreng- u. 400 000 Stabbrandbomben
2. Angriff am 14.2.45 v. 01.22 – 01.54 etwa 4500 Spreng- u. 170 000 Stabbrandbomben
3. Angriff am 14.2.45 v. 12.15 – 12.25 etwa 1500 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben
4. Angriff am 15.2.45 v. 12.10 – 12.50 etwa 900 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben

Total vernichtet bzw. schwer beschädigt wurden 13 441 Wohngebäude, das sind 36% aller Wohngebäude in Dresden.Weiter wurden total vernichtet bzw. so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr benutzt werden können:

Weiter wurden total vernichtet bzw. so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr benutzt werden können: Weiterlesen »

Wie sind sie denn – die Deutschen

Ein jedes Volk auf dieser Welt hat seine Zeit….. seine Zeit der Blüte, des Wachstums zu höherem…. Wie auch seine Zeit des Niedergangs, des Abstiegs…… bis es verschwindet, sich mit anderem Volke vermischt. Wir (d.h. wir hier in Deutschland) reden heute nicht mehr vom Volk – es ist ein altertümlicher, kaum benutzter Begriff. Es klingt komisch, wenn jemand sagt: Deutsches Volk.

Ja, es geht so weit, dass wir uns auch kaum noch als Volk empfinden. Man nennt uns Gesellschaft – Bevölkerung – die lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger – aber das jemand sagt: Deutsches Volk! Das ist nicht mehr zu vernehmen und wenn, dann aus Mündern, denen man zu Recht nicht zuhören mag.
 Aber ein deutsches Volk gibt es denn doch (noch). Wobei die Frage ist, wie lange es noch existieren wird. Die heute Geborenen wissen kaum noch etwas von dem, was mal die Deutschen als Volk ausmachte, wie sie von anderen beschrieben wurden. Entsprechende Quellen gibt es zwar, aber im öffentlichen Bewusstsein werden sie (vielleicht bewusst) nicht gepflegt. Weiterlesen »

Die Deutsche Passion

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