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Gegen Russland konstruierter Fall Skripal

Von Anfang an war ungewöhnlich, wie jemand einen Angriff mit dem Nervengift „Nowitschok“ überleben kann. Nur durch eine kurzfristige Gabe des richtigen Gegenmittels ist das erklärbar. Das dürfte hier kaum möglich gewesen sein. Dazu gehört auch die richtige Diagnose der Vergiftung. Unter Punkt 2 der Anfrage wird um Aufklärung dieses Widerspruches gebeten. Die Frage unter 12 und 13 hätte bereits bei der Anschuldigung Russlands beantwortet werden müssen.

Am 31. März überreichte die Botschaft der Russischen Föderation in London dem britischen Außenministerium eine Notiz mit einer Liste von Fragen an die britische Seite bezüglich des gegen Russland gefälschten Falles Skripal:

  1. Warum wurde Russland der konsularische Zugang zu zwei russischen Bürgern verweigert, die in Großbritannien verletzt wurden?
  2. Welche spezifischen Gegenmittel und in welcher Form wurden die Opfer verabreicht? Wie haben die britischen Ärzte am Unfallort solche Gegengifte in ihrem Besitz gehabt?
  3. Aus welchen Gründen wurde Frankreich in die technische Untersuchung eines Vorfalls verwickelt, bei dem russische Bürger verletzt wurden?
  4. Hat das Vereinigte Königreich die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) von der Beteiligung Frankreichs an der Untersuchung des Vorfalls in Salisbury in Kenntnis gesetzt?
  5. Was hat der Vorfall mit zwei russischen Bürgern im Vereinigten Königreich mit Frankreich zu tun?
  6. Welche Normen der britischen Verfahrensgesetzgebung erlauben die Beteiligung eines ausländischen Staates an einer inländischen Untersuchung?
  7. Welche Beweise wurden Frankreich zur Prüfung und zur Durchführung einer eigenen Untersuchung übergeben?
  8. Waren französische Spezialisten anwesend, als biologische Proben von Sergey und Yulia Skripal gesammelt wurden?
  9. Haben französische Spezialisten eigene Tests der von Sergey und Yulia Skripal gesammelten biologischen Proben durchgeführt, und wenn ja, an welchen Laboratorien wurden die Tests durchgeführt?
  10. Verfügt das Vereinigte Königreich über die Ergebnisse der von Frankreich durchgeführten Untersuchung?
  11. Wurden die Ergebnisse der französischen Untersuchung dem Technischen Sekretariat der OVCW vorgelegt?
  12. Aufgrund welcher Merkmale (Marker) wurde der angebliche „russische Ursprung“ des in Salisbury verwendeten Stoffes festgestellt?
  13. Verfügt das Vereinigte Königreich über Kontrollproben des chemischen Kampfstoffs, die britische Vertreter als Novichok bezeichnen?
  14. Sind im Vereinigten Königreich Proben des chemischen Kampfstoffs vom Novichok-Typ (gemäß britischer Terminologie) oder seiner Analoga entwickelt worden?

Warum ist plötzlich Frankreich mit von der Partie? Hat Frankreich „Fachwissen“ in Sachen Nervengas?

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Hermann Göring am 18. April 1946

„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein
armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das
Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen
zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in
Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland.
Das ist klar.

Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen,
und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um
eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine
kommunistische Diktatur handelt. (…)

Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den
Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu
tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren
Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in
Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: „Nuremberg Diary“ 1947)

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