Ins deutsche übersetztes Transkript des Videos:
Die GROSSE FEMINISIERUNG: Der wahre Grund, warum alles „woke“ wurde
Kapitel 1: Die große Feminisierungstheorie erklärt
Sind Frauen schuld an der „Wohlstandskultur“? In diesem Video möchte ich über die Theorie der Feminisierung sprechen. Helen Andrews hat kürzlich einen Artikel dazu veröffentlicht, der für großes Aufsehen sorgte, weil sie einen wichtigen Punkt ansprach. Ihre These ist einfach: Sie nennt es die Kipppunkttheorie. Sobald eine Institution mehrheitlich von Frauen besucht wird, verschieben sich die Verhaltensregeln von männlichen zu weiblichen Normen. Und damit ändern sich sowohl die belohnten als auch die bestraften Verhaltensweisen. Alles, was man unter „Wokeness“ versteht, beinhaltet die Priorisierung des Weiblichen gegenüber dem Männlichen, von Empathie gegenüber Rationalität, von Sicherheit gegenüber Risiko und von Zusammenhalt gegenüber Wettbewerb. Zunächst verändert dies die Art und Weise, wie Menschen miteinander sprechen. Dann verändert es, wer eingestellt und wer befördert wird. Und schließlich erfasst es Universitäten, Arbeitsplätze, Journalismus und sogar die Justiz. Die letztendliche Konsequenz ist nicht bloß politische Korrektheit. Die letztendliche Konsequenz ist die Zerstörung der Leistungsgesellschaft.
Kapitel 2: Weibliche Normen und der Wandel im Zeitalter der Erwachten Bewegung
Und objektive Wahrheit. Was also sind weibliche Normen und warum führen sie zu einem aufgeklärten Verhalten? In ihrem Buch „Warriors and Warriors: The Survival of the Sexes“ erklärt Joyce Benninsson, dass Männer und Frauen unterschiedliche Überlebensstrategien entwickeln mussten, weil sie unterschiedliche Fortpflanzungs- und Überlebensprobleme lösen mussten. Das bedeutet, dass sie grundverschiedene Formen des Wettbewerbs und der Kooperation entwickelten. Männliche Kooperation sieht folgendermaßen aus: Männer fühlen sich in der Regel in einer offenen Hierarchie wohler. Sie tolerieren direkte Anweisungen und offene Meinungsverschiedenheiten eher und können kooperieren, selbst wenn sie sich nicht unbedingt mögen. Doch das ändert sich, sobald weibliche Normen greifen. Helen Benninsson formuliert es so: Die Gruppendynamik unter Frauen begünstigt Konsens und Kooperation. Männer kommandieren einander herum, Frauen hingegen können nur Vorschläge machen und überzeugen. Jegliche Kritik oder negative Äußerung muss, wenn sie denn unbedingt geäußert werden muss, in Komplimenten versteckt werden. Das Ergebnis einer Diskussion ist weniger wichtig als die Tatsache, dass eine Diskussion stattgefunden hat und alle daran teilgenommen haben. Diese Strategien entwickelten sich für kleine, vertraute Gruppen. Große Institutionen lassen sich jedoch nicht wie ein Freundeskreis oder eine kleine Familie organisieren. Sie brauchen unpersönliche Regeln, offene Meinungsverschiedenheiten, Hierarchien, objektive Maßstäbe, Wettbewerb und Menschen, die bereit sind, Unbehagen in Kauf zu nehmen, um ihre Meinung zu äußern.
Eine Institution, die Gefühle über Fakten stellt, unterdrückt zwangsläufig unbequeme Wahrheiten. Letztendlich wird die Wahrheit selbst weniger wichtig als die Gefühle, die sie in den Menschen auslöst. Selbst die Formen der Zusammenarbeit unter Frauen können destruktiv werden, wenn sie unangebracht oder unausgewogen sind. Überwachung, Redefreiheit, Gruppenzwang, Vorgaben zur Diskriminierungsaufklärung, Tugendposen – all dies entspricht weiblichen Kooperationsnormen.




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