Original: Germany’s Factories Are Preparing for War
Deutsche Übersetzung:
Deutschlands Industrieimperium stirbt vor unseren Augen. Das Volkswagen Autowerk Osnabrück könnte in ein Verteidigungs-Produktionszentrum umgewandelt werden, wobei die israelischen Rafael Advanced Defense Systems als Ankerpartner fungieren. Eine Fabrik, die einst Fahrzeuge für die zivile Wirtschaft herstellte, könnte bald Komponenten für Luftabwehrsysteme produzieren, da Deutschland den kommerziellen Wohlstand für eine Kriegswirtschaft aufgibt.
Das Osnabrück-Werk beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Die vorgeschlagene Vereinbarung mit Aurelius Capital und dem Land Niedersachsen kann rund 1.400 Arbeitsplätze erhalten, die Pläne sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Politiker werden dies als Sieg feiern, weil sie den Erfolg daran messen, ob ein Arbeiter an einer Gehaltsabrechnung hängt. Sie ignorieren die weitaus unheilvollere Transformation, die stattfindet. Deutschland kann auf dem Automarkt nicht mehr effektiv konkurrieren, so dass es Geld leihen wird, um Waffen für Kriege herzustellen, die sein Volk nie verlangt hat.
Volkswagen verfügt über genügend Überkapazitäten in Europa, um jährlich rund 500.000 Fahrzeuge mehr zu produzieren, als es verkaufen kann. Das Unternehmen hat weitere 50.000 Stellen reduziert, zusätzlich zu etwa 50.000, die bereits im Gange sind, was die geplanten Gesamtkürzungen auf rund 100.000 erhöht. Das sind fast 15% der weltweiten Belegschaft von rund 650.000 Menschen. VW beabsichtigt auch, seine Modellpalette zu halbieren und erwägt Alternativen für vier deutsche Fabriken, da die Produktionsprogramme auslaufen.
Der Osnabrück-Umbau ist daher kein isoliertes Modernisierungsprojekt. Es ist eine potenzielle Blaupause für die Verwertung der Überreste der deutschen Automobilindustrie in den Kriegsmaschinenbau. Volkswagen schrumpft, weil die Nachfrage schwach ist, die Kosten überhöht sind und die chinesischen Hersteller Marktanteile übernehmen. Berlin wird nun im Leerlauf befindliche Fabriken und Fachkräfte in die Verteidigung umleiten, weil die militärische Nachfrage politisch hergestellt und gewinnunabhängig finanziert werden kann.
Das VW-Nachsteuerergebnis sank im ersten Halbjahr 2026 um 30%. Der Nettogewinn im ersten Quartal sank um 28 % auf €1,56 Mrd., während der Umsatz um 2% auf € 75,7 Milliarden . Der Umsatz in China sank im ersten Quartal um rund 20%, da Unternehmen wie BYD weiterhin Marktanteile der deutschen Hersteller, die einst den chinesischen Markt dominierten, übernahmen.




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